Traurige Frühlingsgefühle
Rückt der Frühling näher, erwacht die Natur und die Menschen mit ihr. Denn Sonnenstrahlen und blühende Farben erquicken das Herz und lassen Frühlingsgefühle reifen, die auf die große Liebe hoffen lassen oder zumindest auf amoröse Abenteuer. Doch nicht alle Menschen springen vor Freude und Euphorie in die Luft, wenn es heißt: Die Grillsaison im Park ist eröffnet, also lasset uns frohlocken an der wunderbaren frischen Luft.
Wald- und Wiesen-Inkompatibilität
Aber nicht die gegrillten Köstlichkeiten oder der Frühling und Sommer tangieren rund 13 Millionen Menschen in ganz Deutschland, sondern die fiesen, wenn auch unschuldigen Pollen der Bäume sowie Gräser. Denn ausgerechnet das blühende Leben der Natur löst einen ungnädigen Heuschnupfen bei diesen Betroffenen aus. So kann ein entspanntes Picknick im Park oder auch nur das erste Sonnenbaden auf dem Balkon zu einem wahren Martyrium werden, wenn man sich nicht gerade mit seinen Anti-Allergie-Tabletten vollgepumpt hat. Allerdings machen die teilweise unabdingbaren Tabletten sehr häufig unglaublich müde, weshalb man sie besser nicht vor Arbeitsantritt einnehmen sollte. Die Alternative ohne Medikamente sieht jedoch noch schlimmer aus: Juckreiz, der den Nasen-, Hals-, Rachenraum sowie die Augen und teilweise auch die Ohren betrifft, ständige Niesattacken, eine verstopfte Nase und Bindehautentzündung.
Die Nachteile des gemeinen Stadtkindes
Die lästige Überempfindlichkeit gegenüber einiger Substanzen aus der Umwelt kann sowohl im Erwachsenen- als auch im Kindesalter ausbrechen. Aufgrund der Vererbbarkeit von Allergien, sind Menschen aus sogenannten Allergiker-Familien besonders gefährdet. Zudem besteht für Einzelkinder aus der Stadt, die nicht oft genug im "natürlichen" Dreck spielen und ihr Immunsystem mit den entsprechenden Mikroben stärken, ein erhöhtes Risiko - zumindest laut der "Hygiene-Hypothese". Nervig wird es dann richtig, wenn uns Kreuzallergien, zum Beispiel gegen Lebensmittel wie Obst, oder sogar allergisches Asthma plagen. Am besten rennt man spätestens bei diesen Symptomen zum Arzt und lässt sich über Sensibilisierungsmaßnahmen, Immuntherapien oder andere Tricks zur Ausrottung des Heuschnupfens und Co. beraten.