Der kleine Mediziner Ratgeber


Hausbesuch von Ärzten

Ich werde schon von selbst gesund!


"Wozu einen Arzt aufsuchen? Die Krankheit ist doch nicht so schlimm, ich bin in paar Tagen von selbst wieder gesund. Ich werde Sofas bzw. Ecksofas zum Chillen nutzen und nach kurzer Zeit bin ich wieder topfit!"
Diesem Irrtum unterliegen jährlich zahlreiche Menschen, die sich anschließend an einer längeren Krankheit erfreuen dürfen. Viele Deutsche haben Angst vor dem Arzt oder wollen einfach nur die Praxisgebühr sparen. Doch das kann schwerwiegende Folgen haben. Nur ein richtiger Arzt kann eine korrekte Diagnose stellen und im Notfall helfen. Viele schwerwiegende Krankheiten fangen mit kleinen Symptomen an, die sich allmählich steigern. Wer nun am falschen Ende spart, kann schwere gesundheitliche Schäden davontragen. Wenn der Gang in die nächstgelegene Praxis zu anstrengend sein sollte, kann alternativ der Hausarzt zu einem Besuch gerufen werden. Im Laufe des Tages schaut er vorbei und kann direkt vor Ort ein Rezept verschreiben. Natürlich kommt er nicht wegen einem kleinen Schnupfen, aber wer nicht aus seinem Bett aufstehen kann, hat medizinische Hilfe dringend nötig. Eine Selbstdiagnose kann weitere gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen. Schwere Folgeerkrankungen werden durch so ein Verhalten begünstigt, die bei einer richtigen Behandlung vermeidbar gewesen wären. Besonders bei schweren Erkältungen oder einer Grippe sollte keiner spaßen. Diese ist zwar nach einigen Tagen kuriert, doch das Herz kann leichte Schäden davongetragen haben. Innere Entzündungen sind die Grundlage für solche Erkrankungen und nur ein Arzt könnte einem Patienten die richtige Verhaltensweisen erklären, mit denen er diese Übel vermeiden kann.

Keine falsche Scheu


Viele Betroffenen haben panische Angst vor einem Arzt. Sie denken, er würde ihnen nach einer Diagnose ihr Leben ruinieren. Dabei ist eher das Gegenteil der Fall. Wer seine Krankheit kennt, kann so die richtige Therapie wählen. Ohne einen Arzt ist eine Behandlung nur wildes Gestocher im Nebel. Zwar wird der Betroffene nach einigen Tagen gesund, doch die bereits erwähnten Folgeerkrankungen sind meistens deutlich schlimmer als die Grundkrankheit.
Wer sich geniert zum Arzt zu gehen, sollte sich dennoch zwingen. Es ist der Job eines Mediziners, anderen Leuten zu helfen. Deshalb braucht sich keiner zu schämen, wenn er einen Hausbesuch vom Fachmann will. Dieser verdient schließlich so sein Geld und deshalb ist daran gar nichts peinlich. Schlafsofas dienen als Behandlungsmittel, denn viel Schlaf verspricht meistens eine schnelle Besserung. Doch wer eine ansteckende Krankheit hat, gefährdet mit so einem Verhalten nicht nur sich selbst. Auch die Mitmenschen können einige Tage später erkranken und dann ist der Ärger groß. Ein Arzt hätte die Situation vorher aufgeklärt und die anderen Menschen im Haushalt vor solchen Ansteckungsmöglichkeiten gewarnt. Im Winter ist es völlig normal, einen Schnupfen zu haben. Doch nur der Fachmann kann sagen, was genau dahinter steckt.

Hilfe vom Fachmann


Nur ein Arzt kann das richtige Medikament verschreiben. Tische voll mit falschen Medikamenten zieren oft das Bild eines Patienten. Diese sind meistens schwach dosiert oder entfalten keine Wirkung. Ein Arzt kann nun auch ein rezeptpflichtiges Medikament verschreiben, das sofort Besserung verspricht. Per Notschalter lässt es sich auch in der Nacht oder an gesetzlichen Feiertagen erwerben, der Patient muss nicht mehr leiden.
Für solche Aufgaben ist ein Arzt da, er wäre arbeitslos ohne Kranke. Keiner braucht Angst vor einem Hausbesuch haben, denn der Mediziner hat in seinem Koffer kein Hexenwerk dabei. Mit einem Stethoskop hört er Lunge und Herz ab, ob da alles in Ordnung ist. Für die spätere Gesundheit und eine rasche Genesung sollte beides in Ordnung sein. Falls nicht, ist auch eine Einweisung in das nächstgelegene Krankenhaus denkbar. Sollte es sich bei der Krankheit um etwas Schlimmes handeln, ist dies auch eine wichtige Maßnahme. Nur eine schnelle Behandlung ermöglicht dem Patienten beste Chancen auf eine schnelle Genesung.