Gesunde Ernährung
Eine Pflicht zur Kennzeichnung von gesunden Lebensmitteln per Ampel gibt es weder in Deutschland noch in anderen Staaten auf der Welt. Sie wird zwar schon lange diskutiert, und einige Hersteller kennzeichnen die Lebensmittel freiwillig. In Großbritannien geschieht das seit 2006 sogar relativ umfassend, allerdings ist die Datenlage über Erfolg oder Misserfolg der Kennzeichnung unbestimmt, da eben nicht alle Hersteller teilnehmen. Gesunde Bioprodukte und Nahrungsergänzung gibt es auch in der Versandapotheke, hier ist der lebensmitteltechnische Hintergrund besser gewährleistet.
Ampelkennzeichnung versus Bioprodukte
Die Kennzeichnung per Ampel, die ja den Gehalt an Zucker, Salz, Fetten und gesättigten Fettsäuren angeben soll, erscheint zunächst nicht schlecht, vor allem wegen der (vermeintlich) leichten Verständlichkeit. Gerade an diesem Punkt scheiden sich jedoch die Geister. Es ist eine multiple Ampel für mehrere Stoffe nötig, der Verbraucher kann also beispielsweise grün für Zucker und rot für Fett sehen, und beim raschen Griff in das Einkaufsregal eines Supermarktes wird das ungenügend identifiziert. Die Idee wirkt daher bei näherem Hinsehen auch recht populistisch, und umfangreiche, europaweite Studien konnten nicht belegen, wie Verbraucher die verschiedentlich eingesetzten Kennzeichnungen tatsächlich nutzen. Auch konnte bislang nicht belegt werden, ob sich durch die Kennzeichnung wenigstens bei einzelnen Verbrauchergruppen ein anderes Ernährungsverhalten durchgesetzt hätte. Das liegt aber nicht nur an der Kennzeichnung selbst, sondern auch an den ungenügenden Belegen für die Auswirkungen verschiedener Nährstoffe auf den Organismus. Dieses Dilemma betrifft nicht nur die Standardernährung, sondern zum Beispiel auch viele Diäten.
Als eine sichere Bank erscheinen in dieser Hinsicht Biolebensmittel, die wenigstens frei von Schadstoffen sind. Das ist größtenteils auch richtig, allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. So ist nachgewiesen, dass die großflächige Düngung bei manchen Gemüsesorten wie zum Beispiel Möhren durchaus keinen negativen Effekt auf die Ernährung hat, im Gegenteil. Die Studien in dieser Hinsicht liefern gerade seit den Jahren 2007 bis 2010 sehr widersprüchliche Ergebnisse. Eines scheint jedoch festzustehen: Ungesund ist Bio auf keinen Fall.
Einige medizinische Aspekte von Biolebensmitteln
In getrockneten Apfelringen fand man Cholesterinblocker, Antioxidanzien (Radikalfänger) hingegen, die vermehrt in Biolebensmitteln zu finden sind und gegen Krebs, Gefäßerkrankungen und Zellschäden helfen sollen, sind wohl weit weniger wirksam als angenommen. Eine niederländische Studie wies wiederum nach, dass Bio-Nahrung bei Kleinstkindern bis zwei Jahre das Risiko für allergische Hautekzeme deutlich mindert. Die Liste der Studien für und wider lässt sich beliebig fortsetzen (passt aber leider nicht in diesen sehr kurzen Artikel). Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie in der Versandapotheke anerkannte und medizinisch getestete Zusatzmittel bestellen.
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