Der kleine Mediziner Ratgeber


Alternative Heilmethoden gegen depressive Stimmungen

Es erscheint alles grau, nichts macht mehr Lust - manchmal sogar das morgendliche Aufstehen und seelisch scheint man in einer Nebelwolke gefangen zu sein, die es nicht zulässt, dass man die Wirklichkeit spürt. So können Depressionen aussehen, aber weil sie unglaublich komplex sind, können sie auf unterschiedlichste Weise auftreten und haben die verschiedensten Ursachen. Doch das Allheilmittel sind nicht zwangsläufig Antidepressiva, zumindest bei leichten und mittleren Depressionen. Auch alternative Heilmethoden können die vernebelte Seele wieder heile machen.

Trauriger Mensch

Johanniskraut - ein bewährtes Mittel gegen leichte Depressionen

Bekanntestes Naturheilmittel gegen leichte Depressionen ist Johanniskraut. Es wirkt aber nur bei regelmäßiger Einnahme und muss bis zur ersten Verbesserung der Symptome etwa zwei Wochen täglich eingenommen werden. Studien haben gezeigt, dass etwa 70 Prozent der Personen, die Johanniskrautpräparate einnahmen, sich sichtlich besser fühlten.

Meistens reichen aber solche Präparate allein nicht aus. Schon deshalb, weil Johanniskraut nicht im akuten Zustand hilft, sondern vielmehr vorbeugend wirkt. Ganz wichtig ist es, dass man anfängt sich selbst zu analysieren, gleichzeitig die seelische Balance hält, während der Analyse nicht ins Grübeln zu fallen, weil so etwas das Tief meistens intensiviert. Aber es ist wichtig, dass man auf seinen Körper und seinen seelischen Zustand hört und erkennt, was diese im Moment möchten. Denn Depressionen sind schleichend. Zuerst merkt man ein Tief gar nicht und erst wenn wirklich alles grau ist, spürt man selbst die Depression. Dann ist es aber nicht mehr einfach, daraus zu kommen. Deshalb muss man sich spüren, um nicht vollkommen zu fallen. Schon Kleinigkeiten können helfen, depressive Stimmungen zu dämpfen beziehungsweise sie in positive Gemütszustände umzuwandeln.

Ein wenig frische Luft und bisschen Wärme können trübe Stimmungen vertreiben

Wenn man merkt, dass die Stimmung ins Trübe umschlägt, hilft oft Wärme und ein wenig Sonnenschein. Beides ist aber gerade in der Winterzeit spärlich vorhanden. Eine Alternative dazu können beispielsweise eine Infrarot Sauna sein, die gibt einerseits Wärme ab, anderseits empfindet sie die Sonneneinstrahlung nach. Auch ein bisschen frische Luft und Bewegung machen häufig den Kopf frei. Aber ganz wichtig ist es, sich während eines depressiven Schubs nicht ins eigene Schneckenhaus zu verkriechen, sondern jemanden da zu haben, der es auch versteht und akzeptiert.

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